Was ist Psychologie?

In diesem Blogartikel befassen wir uns mit dem Themenbereichen der Psychologie und der Persönlichkeitsentwicklung, damit du einen guten Überblick über diese Disziplinen bekommst.

Das Wort Psychologie entspringt dem altgriechischen und bedeutet übersetzt

„die Wissenschaft der Seele oder des Gemüts“. Psychologen befassen sich grundsätzlich  mit dem Erleben, Verhalten, Denken und Fühlen von Menschen und versuchen durch standartisiertes wissenschaftliches Arbeiten (Statistik) Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Seins und Wahrnehmen herauszufinden. Die geschichtlichen Ursprünge der Psychologie entspringen aus der Antike, in der Philosophen und große Denker wie zB Aristoteles oder Platon sich mit der Seelenkunde beschäftigten der Menschen beschäftigten. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Psychologie als eigene Wissenschaft geprägt durch Wilhelm Wundt, welcher im Jahre 1897 das erste psychologische Untersuchungslabor gründete. Ihm folgten heutige Größen wie Siegmund Freud oder Carl Gustav Jung.

Die Psychologie lässt sich in Grundlagendisziplinen und Anwendungsbereiche aufteilen, welche verschiedene Themen, Phänomene und Aspekte des Menschlichen Lebens abbilden und untersuchen. Im folgenden findest du grob eine Auflistung verschiedener Bereiche:

Grundlagendisziplinen

  • Allgemeine Psychologie: grundlegenden psychischen Funktionsbereichen (wie Kognition, Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis..etc)
  • Biologische Psychologie: (Psycho) -Physiologie, Biologie, Neurologie, Immunologie, Neuro-Endokrinologie. Wie lassen sich psychische Prozesse durch die Biologie erklären?
  • Differentielle und Persönlichkeitspsychologie: Konzepten wie Persönlichkeitsmodellen, Intelligenzmessung und das Herzstück der psychologischen Diagnostik.
  • Entwicklungspsychologie: Untersuchen der Entwicklung und Veränderung von Menschen von Geburt bis zum Tod.
  • Sozialpsychologie: Wie beeinflussen soziale Gefüge unseren psychologischen und sozialen Prozesse des menschliches Erleben, Fühlen und Verhalten?
  • Methoden der Psychologie: psychologische Testdiagnostik, Experimente, Statistik und Interviewverfahren. (Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeiten und Forschens)

Nun schauen wir und die Bereiche an, in denen die Psychologie ihre Anwendung findet.

Anwendungsbereiche

  • Klinische Psychologie
  • Neuropsychologie
  • Psychologische Diagnostik
  • Organisationspsychologie
  • Wirtschaftspsychologie
  • Gesundheitspsychologie
  • Marktpsychologie
  • Medienpsychologie
  • Medizinische Psychologie
  • Pädagogische Psychologie
  • Rechtspsychologie
  • Verkehrspsychologie
  • Neuropsychologie
  • Umweltpsychologie
  • Sportpsychologie
  • Finanzpsychologie

Wie du oben entnehmen konntest, besteht die Psychologie zu einem großen Teil aus einem Summarium von wissenschaftlichen Methodenbereichen wie Statistik und Diagnostik. Viele Laien ist nicht bewusst, das das Psychologiestudium aufgrund dieser Bereiche einen großen mathematischen Anteil hat um korrekt und standartisiert wissenschaftlich arbeiten zu können. Ich möchte zudem mit einem Mythos aufräumen: Psychologen sind keine „Menschenkenner“, „Menschenleser“ oder „Ich-durchschaue-dich-jetzt-Leute“. Die Studierende lernen in erster Linie im großen und ganzen in ihren Modulen meisten Theorien auswendig zu verschiedenen Teilebereichen, müssen einigermaßen gut Englisch können, um internationale Studien analysieren zu können und erwerben mathematische Kenntnisse, um das Statistikmodul absolvieren zu können. Das analysieren von Menschen“ ist eher erfahrenen Therapeuten vorbehalten, welche meist nach dem Masterstudium noch eine jahrelange Ausbildung zum Psychotherapeuten in einer der 4 Therapieschulen wählen (Tiefenpsychologie, Psychoanalyse, Kognitive Verhaltenstherapie oder systemische Therapie) oder eine Qualifikation zum Heilpraktiker erwerben. Ganz grob kann man sagen, das ein Psychologe eher ein Theoretiker ist und ein Therapeut sein gesammeltes Wissen dann praktisch umsetzt und mit anderen Supervisoren (Leute die ihn coachen und begleiten) seine Sitzungen, sich selbst und Erkenntnisse hinterfragt.

Hier eine kleine Liste von oft thematisierten Bereichen:

  • Meditation
  • Biohacking
  • Mindset stärken
  • Beziehungen besser führne
  • Selbstliebe kultivieren
  • Esoterik wie Astrologie, Quantenheilung, Karten legen..
  • Zeitmangement
  • Rhetorik
  • Lebenssinn suchen und finden
  • Flirten & Verführung
  • Ängste bewältigen
  • Gesundheit fördern
  • Krankheiten reduzieren
  • Unbewusstsein konditionieren

Da die Variable „Persönlichkeitsentwicklung“ nicht strukturiert ist und eigentlich fast alles bedeuten kann, so habe ich mal versucht messbare Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung in 7 Lebens-Teil-segmente zu unterteilen, an denen man erkennen kann ob und wie schnell man in seinem eigenen Individuationsprozess voran gegangen ist. Hier findest du ein kurzes Video dazu:

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